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Engagierte Lebensretter!

19.02.2017

Stefanie Fritzsche

358.078 Menschen gaben 2016 in Herzblut beim DRK in Baden-Württemberg und Hessen. Viele von ihnen schauen auf eine lange Karriere als Lebensretter zurück.

Jede Spende zählt! Im Jahr 2016 kamen auf 4.637 mobile Blutspendenaktionen 593.973 Spenden zusammen, 38.909 Spender besuchten uns zum ersten Mal. Jede einzelne Blutspende davon trug zur Sicherstellung der Versorgung in den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Hessen bei und half Leben zu retten.

Viele Operationen, Transplantationen, Versorgung bei Unfällen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur möglich, wenn ausreichend Blutpräparate vorhanden sind.

Einige der 251.616 Spender in Baden-Württemberg und 106.462 Spender in Hessen, die hinter den knapp 600.000 Spenden in 2016 stehen blicken dabei auf eine sehr lange Lebensretter-Karriere zurück.

In Baden-Württemberg leisteten im vergangenen Jahr 495 Spender ihre 100 Spende, 163 ihre 125. Spende, 42 ihre 150. Spende, 10 ihre 175. Spende und jeweils zwei  200 und 225 Spenden. Die langjährigsten Spender kommen dabei aus Raststatt, der Ortenau, Emmendingen, Ludwigsburg und Heilbronn.

In Hessen leisteten 438 Spender ihre 100. Spenden, 164 spendeten 125 mal, 38 Spender 150 mal, 14 leisteten ihre 175. Spende und aus dem Landkreis Bergstraße kommend leistete der langjährigste Spender seine 200. Vollblutspende. Die fleißigsten Spender kommen aus Frankfurt, Kassel, Hofgeismar, der Bergstraße und Darmstadt-Dieburg.

Sie alle haben ihr Herzblut für andere Menschen gegeben! Allen kleinen und großen, alten und jungen Spendern gilt unser herzlichster Dank. Sie haben bespielsweise Tomek Kaczmarek aus Stuttgart geholfen. Der fröhliche und schrille Typ kam mit einem Herzklappenfehler zur Welt. Mit 19 Jahren wurde dann zusätzlich noch eine Herzinsuffizienz diagnostiziert. Seine weitere Krankheitsgeschichte machten vier Herzoperationen nötig. Bei der letzten OP war es aber richtig eng für ihn. Innerhalb von Sekunden wandelt sie sich zu einer 12 stündigen Notfall-Operation. Er überlebte, auch weil genügend Blutkonserven bereit standen. Bei dieser OP erhielt Tomek 30 Erythrozytenkonzentrate (rote Blutkörperchen), vier Thrombozytenkonzentrate und vier Beutel Plasma. Dank der Unterstützung seiner Familie sowie der vielen Blutspender hat Tomek Kaczmarek überlebt. Dafür sagt der 30jährige jetzt Danke.  16 Prozent der gesammelten Blutspenden werden bei Herzkrankheiten benötigt. Tomeks Geschichte: www.blutspende.de/tomeklebt.

 

 

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