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Meine erste Blutspende

27.10.2014

Fabienne Wittmann

Und wann spendest du? Aus der Altersgruppe 18 bis 24 Jahre spenden in der Europäischen Region der WHO mehr als 70 Prozent kein Blut.

Hallo, mein Name ist Fabienne, ich bin 21 Jahre alt und arbeite seit dem 1. September 2014 im Rahmen meines freiwilligen sozialen Jahres beim DRK-Blutspendedienst in Frankfurt in der Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Monat habe ich vieles über den Blutspendedienst gelernt. Ein großes Problem, welches in einigen Jahren erst zutrifft, ist der Generationenwandel. Auf mehr ältere Menschen, die nicht mehr spenden dürfen oder die selbst Bluttransfusionen benötigen werden, kommen weniger junge Spender. Deswegen finde ich es wichtig Blut spenden zugehen und möchte Blut spenden!


Bei der Anmeldung werden an Hand meines Personalausweises zunächst meine persönlichen Daten aufgenommen. Meinen persönlichen Blutspendeausweis erhalte ich innerhalb weniger Wochen nach der Blutspende per Post zugesendet. Der Fragebogen, den ich während der Anmeldung bekommen habe, wird nun ausgefüllt und im Anschluss folgt die ärztliche Untersuchung. Hierbei werden Blutdruck, Puls und Körpertemperatur gemessen.
Danach wird mein Hämoglobinwert, mit Hilfe eines kleinen Piecksers am Finger, im Blut ermittelt. Dann ist es schon so weit für die Blutspende. Die Einstichstelle wird desinfiziert und es kommt die Nadel. Kaum so wild, es tat nicht mehr weh als jede normale Spritze beim Hausarzt. 10 Minuten hat es gedauert bis  der Beutel voll war. Eine Schwester gab mir noch ein Glas Cola für meinen Kreislauf und ein Dankesschöngeschenk (einen Fresskorb). Zum Imbiss wurde eine leckere Suppe, belegte Brötchen, Süßigkeiten und viel zu trinken angeboten.


Insgesamt dauerte meine Blutspende eine Stunde. Ich fühlte mich viel wacher und voller Energie nach der Spende. Deswegen kann ich sie nur weiterempfehlen. Falls irgendetwas mit meinem Blut sein sollte, werde ich schnellst möglich benachrichtigt. Damit ist die Blutspende auch ein Gesundheitscheck für mich selbst, da nur gesunde Menschen spenden können.

Ich hab mich mit einigen Spendern vor und nach der Blutspende unterhalten und gefragt, warum sie spenden oder wie sie zur Blutspende gekommen sind. Und je nach Altersklasse ist es sehr unterschiedlich gewesen. Viele jüngere Spender meinten, dass sie von Lehrern oder Freunden darauf aufmerksam gemacht worden sind und ältere Spender sind von den Eltern als Kinder schon mitgenommen worden und waren dann mit 18 Jahren auch zum ersten Mal spenden. Das Gefühl nach der Spende formulierten einige als wohltuend oder besänftigend. Ich denke das liegt vor allem daran, dass eine positive Erfahrung mit der Blutspende beim nächsten Mal erneut zu einem positiven Gefühl führt.


Vor meinem freiwilligen sozialen Jahr war ich nicht genügend aufgeklärt für die Blutspende gewesen und wie einige junge Mensch auch faul. Jedoch ist mir klar geworden, wie wichtig die Blutspende ist und in Zukunft seien wird. Blut lässt sich nicht künstlich herstellen, deswegen wird es immer benötigt. Mit dem Fortschritt in der Medizin wird für Krebstherapien, Transplantationen und Operationen das Blut auch in Zukunft unerlässlich sein.


Mein nächster Blutspendetermin ist schon in meinem Kalender markiert und ich freue mich schon sehr darauf.

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KOMMENTARE ZUM BEITRAG

eva 24.01.2017, 15:08 Uhr

Ich glaub altersmäßig gibt es Grenzen wie zb bei Plasmaspenden http://www.samenspender-gesucht.de/

Oskar von Malecki 21.01.2015, 13:35 Uhr

Kann ich mit 48 Jahren auch noch Blutspenden ? Und wäre ich der einzige in Deutschland oder darf ich fragen, wie viele Personen sind bereits in Deutschland als Blutspender registriert. Vielen Dank im Voraus und Grüße. OvM

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