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„Ich leiste einen kleinen Beitrag, um anderen Menschen zu helfen“

13.10.2017

Paulina Wcislo

Bunte Handabdrücke an den Wänden, viele selbstgemalte Bilder und Auszeichnungen für die schnellsten Läufer: Der Blutspendetermin in Wiesbaden-Naurod am 09. Oktober findet in der Kellerskopfschule statt. Insgesamt sind mehr als 100 Menschen an dem Tag gekommen, um Blut zu spenden und damit Gutes zu tun. Unter ihnen ist auch Franziska aus Taunusstein, die als Pharmazeutisch-Technische Assistentin am Institut Fresenius in Idstein tätig ist. Wir hatten die Möglichkeit, der 26-Jährigen während des Termins einige Fragen zu stellen.

Wann hast du deine erste Blutspende beim DRK abgegeben und wie bist du dazu gekommen?

Ich habe meine erste Blutspende 2016 in Taunusstein-Wehen abgegeben. Eine Freundin hat mich davon überzeugt Blut zu spenden, denn sie ist schon lange als Spenderin aktiv und hat schon viel von dem  –  für sie traditionellen – Termin in ihrem und auch meinem Heimatort Taunusstein-Wehen erzählt. 2016 war ich dann endlich persönlich dabei und seitdem spende ich regelmäßig.

Wie präsent ist das Thema „Blutspenden“ in deinem Familien-, Freundes-, und Bekanntenkreis?

Das Blutspenden ist besonders in meinem Freundeskreis ein großes Thema, da viele meiner Freunde regelmäßig bei verschiedenen Institutionen Blut spenden. Auch in meiner Familie gibt es einige traditionelle Blutspender, die schon seit vielen Jahren spenden.

Du sprichst die verschiedenen Institutionen an. Warum spendest du beim DRK?

Ich spende beim DRK, weil ich keine Gegenleistung erwarte. Bei anderen Institutionen bekommen die Spender unter anderem Geld. Ich möchte anderen Menschen helfen und nicht meinen Kontostand aufbessern. Außerdem fühle ich mich beim DRK immer gut aufgehoben.

Was bedeutet Blutspenden für dich persönlich?

Ich finde Blut zu spenden sehr wichtig, da täglich viele Blutkonserven benötigt werden. Nicht jeder Mensch kann aufgrund verschiedener Krankheiten oder anderer Ausschlusskriterien Blut spenden. Ich jedoch habe Glück, bin gesund, habe gute Eisenwerte und darf Blutspenden. Somit habe ich das Bedürfnis, etwas zurückzugeben. Damit leiste ich einen kleinen Beitrag, um anderen Menschen zu helfen.

Wie empfindest du die DRK-Blutspendetermine?

Die Termine sind immer sehr gut organisiert und ich habe das Gefühl, dass die DRK-Mitarbeiter sehr bemüht sind, damit sich jeder wohlfühlt. Das kann natürlich nicht immer hundertprozentig gelingen, da zum Beispiel mal mehr Menschen kommen, als vorher angenommen wurde. Dann muss man als Spender nun mal ein paar Minuten länger warten. Doch die Wartezeit lässt sich gut verschmerzen, da man weiß, dass man mit den anderen anwesenden Menschen etwas Gutes tut. Das schweißt zusammen und schafft ein Wir-Gefühl.

Wie fühlst du dich nach dem Blutspenden?

Bisher hatte ich nie Beschwerden und auch heute fühle ich mich fit und freue mich auf den anschließenden Imbiss. Auch das macht die Termine so nett: Das gemütliche Sitzen und Austauschen nach dem eigentlichen Blutspenden mit anderen Spendern. Wann kommt man sonst mit überwiegend Fremden an einem großen Tisch zusammen und isst gemeinsam? Nach dem Spenden empfinde ich dann auch ein kleines bisschen Stolz, etwas Gutes und Sinnvolles gemacht zu haben, das anderen Menschen hilft und im besten Fall sogar ihr Leben retten kann.

Danke an Franziska und ihre Beantwortung unserer Fragen!

Ihr wollt auch wieder einen Beitrag zum Leben retten leisten? Alle kommenden Blutspendetermine hier.

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